Die ganze Branche spricht über die Diagnose von Hochvolt-Batterien. Ist es dafür nicht ein wenig zu früh?

Das kommt darauf an, wie sich ein Betrieb künftig aufstellen möchte. Wir hören aktuell, dass die meisten Reparaturbetriebe E-Autos nur beim Reifenwechsel zu sehen bekommen. Aber der Markt an gebrauchten E-Autos und Plug-in-Hybriden wächst und wird auch künftig weiter zulegen, das sagen die Zulassungszahlen. Und das heißt auch, dass der freie Reparaturmarkt gefordert sein wird, seinen Kunden zuverlässige Informationen über den Zustand der Hochvoltbatterie zu liefern.

 

Denn die Batterie bestimmt künftig den Wert eines Fahrzeugs wie die Kilometerlaufleistung bei einem Verbrenner: je gesünder der Akku, desto höher der Fahrzeugwert.

Das ist ein gutes Argument für den Fahrzeughandel. Aber für eine Kfz-Werkstatt?

Ebenso. Denn es geht künftig ja auch um den Ersatz einer Batterie bei einem Elektrofahrzeug und um Reparaturen. Eine HV-Batterie kostet laut dem Versicherer Allianz zwischen 13.000 und rund 46.000 Euro – damit ist sie die teuerste Komponente des elektrischen Antriebs. Und deutlich teurer als etwa ein Austauschmotor bei einem Verbrenner.  Kunden benötigen daher in Zukunft eine klare Aussage, wie es um die HV-Batterie ihres Fahrzeuges steht. Und dazu braucht es Equipment.

 

Wir ermöglichen mit unseren BatteryPRO Diagnose- und Servicelösungen freien Werkstätten Batteriediagnose an E-Fahrzeugen vorzunehmen und unterstützen sie so, sich weiteres Geschäftsvolumen jenseits des Verbrennermotors zu sichern.