MAHLE sucht den Klima King
Kleine Ideen mit großer Wirkung
Klima- und Umweltschutz in der Werkstatt – geht das überhaupt? Um dies herauszufinden, startete MAHLE im März dieses Jahres gemeinsam mit der Online-Plattform Fabucar und dem Werkstattmagazin KRAFTHAND einen Aufruf und suchte deutschlandweit den „Klima-King“.
Die Menge der eingereichten cleveren Ideen, belegt, dass Nachhaltigkeit in der Werkstatt sehr gut gelebt werden kann. Und dafür braucht es nicht immer die ganz große Lösung. Schon kleine Maßnahmen rund um dieses Thema wirken sich schnell positiv aus: auf die eigene Energiebilanz, auf die Rendite und auch auf das Werkstattimage.
Stolze Gewinner des Titels „Klima-King“ und eines MAHLE Klimaservicegeräts ArcticPRO® AXC 450 mit umweltschonender E3-Technologie waren Jürgen Hachtel aus dem baden-württembergischen Leuzendorf und Florian Wimmer aus dem bayrischen Tachterding.
Die Gewinner
Jürgen Hachtel
Jürgen Hachtel hat seine Werkstatt an die Fernwärme des nahegelegenen Biokraftwerks angeschlossen und spart so rund 8.000 Liter Heizöl im Jahr.
Außerdem installierte er eine 15-Kilowatt-Photovltaikanlage, stellte von Druckluftwerkzeugen auf Akkugeräte um und baute auf Eigenregie einen Brunnen, mit dem er nun einen Teil seines Wasserbedarfs abdeckt.
Zudem werden anstelle von Einweg-Reinigungstüchern Stofftücher verwendet.
Florian Wimmer
Florian Wimmer wollte weg vom Öl.
Kurzerhand hat er seine Heizung auf Hackschnitzel umgestellt – praktisch, da er auch ein eigenes Waldstück besitzt.
Die Photovoltaikanlage auf dem Dacht seiner neuen Halle produziert eigenen Solarstrom und die 6.000-Liter-Regenwasserzisterne deckt den gesamten Bedarf an Wasser für die Reifen-, Boden- und Autowäsche ab.